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Volkssänger Heino einmal ganz anders: Nachdenklich steht der Kultsänger in einem grünen Kittel in einem Operationssaal. Als Projektpate von „RTL – Wir helfen Kindern“ darf der 80-Jährige bei einer Augenoperation an einem elfjährigen Jungen in einer Düsseldorfer Klinik beiwohnen. „Ich habe ja auch mal eine Augenkrankheit gehabt, wegen der ich diese dunkle Brille trage. Daher ist es mir sehr wichtig, mich für Kinder einzusetzen, die sehbehindert oder blind sind“, erklärt Heino, der dafür kämpft, dass Kinder in Tansania ihr Augenlicht zurückbekommen oder es ihnen erhalten bleibt. Der Sänger weiß, dass die Situation in dem afrikanischen Land eine völlig andere ist als in Deutschland. „Als ich damals im Krankenhaus lag und gar nichts sehen konnte, das war für mich sehr schlimm. Aber ich wusste, dass ich wieder sehen kann, wenn ich aus dem Krankenhaus komme. Aber die betroffenen Kinder in Tansania haben diese Hoffnung nicht. Das berührt mich sehr. Wir sollten so froh sein, dass wir unser Augenlicht noch haben und es auch behalten dürfen!“

Gemeinsam mit „RTL – Wir helfen Kindern“ und den Lions Deutschland will Heino Kindern aus Tansania eine sehende Zukunft ermöglichen – wie zum Beispiel Baraka. Der neun Monate alte Säugling war etwa vier Monate alt, als seinen Eltern ein weißer Punkt in seinem Auge auffiel – ein sicheres Zeichen für den Grauen Star. Der verhindert, dass sich das Sehvermögen der Kinder weitereinwickelt. Eigentlich müsste Baraka schnellstmöglich operiert werden, doch den Eltern fehlt nicht nur das Geld. Im Norden Tansanias gibt es weder eine medizinische Einrichtung noch Personal mit dem das Augenlicht des Kindes gerettet werden könnte. „Ich bin sehr erschüttert. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass es in der heutigen Zeit noch Kinder gibt, die ein Augenleiden haben und nicht behandelt werden können. Unser Augenlicht ist doch unser höchstes Gut. Ohne Sehkraft haben die Kinder in Tansania keine Zukunft“, so Heino ergriffen.

Bim RTL-Spendenmarathon am 21./22. November 2019 wird Heino die Zuschauer aufrufen für sein Projekt in Tansania zu spenden: „Helft mit, sorgt dafür, dass in Tansania endlich eine Augenklinik für Kinder gebaut werden kann. Nur so kann den blinden und sehkranken Kindern geholfen werden. Wir sind hier in Deutschland bestens medizinisch ausgerüstet, daher sollten wir auch dafür sorgen, dass die Ärzte in Tansania kranken Kindern ihr Augenlicht sichern können. Es würde mich sehr glücklich machen, wenn wir das schaffen!“

Mit den gesammelten Spenden plant „RTL – Wir helfen Kindern“ gemeinsam mit den Lions Deutschland in Mwanza, im Norden Tansanias, im bestehenden Bugando Medical Center eine Kinderaugenabteilung mit Krankenstation zu bauen. Neben den infrastrukturellen Maßnahmen sind auch Aus- und Fortbildungen des Personals Teil des Projekts. Zusätzlich sind Sensibilisierungs- und Aufklärungskampagnen in der Bevölkerung vorgesehen, um über Risiken, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten zu informieren. Bis zu 16 Millionen Menschen wohnen im Einzugsgebiet dieser Klinik. Tausenden, sehbehinderten oder blinden Kindern könnte dann ihr Augenlicht zurückgegeben werden.

Hintergrund

Tansania ist mit rund 57 Millionen Einwohnern das fünftgrößte Land in Afrika. Augenerkrankungen rangieren dort auf Platz zehn der zehn Ursachen für Morbidität. Es wird geschätzt, dass die Zahl der blinden Kinder weltweit 1,4 wichtigsten Millionen beträgt. 75 Prozent leben in Entwicklungsländern wie Tansania. Der Graue Star macht über 65 Prozent der Erblindung und über 75 Prozent der schweren Sehstörungen aus. Die häufigste Ursache für eine reversible Kinderblindheit ist der angeborene kindliche Graue Star (Katarakt). In den meisten Fällen ist eine Erblindung im Kindesalter vermeidbar. Die Kataraktoperation bei Kindern muss jedoch so früh wie möglich ab dem Zeitpunkt der Identifizierung durchgeführt werden. Da der Graue Star verhindert, dass sich das Sehvermögen entwickelt, ist es sehr wichtig, dass Kinder mit angeborenem oder kindlichem Katarakt so schnell wie möglich identifiziert und operiert werden, um Blindheit vorzubeugen.

„RTL – Wir helfen Kindern“: Mehr als 171 Millionen Euro seit 1996

Seit 1996 engagiert sich RTL für Not leidende Kinder in Deutschland und der ganzen Welt. In zahlreichen Aktionen wird das ganze Jahr gesammelt. Sämtliche Kosten für Personal, Produktion und Verwaltung, die rund um die „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V.“ entstehen, trägt im Wesentlichen die Mediengruppe RTL Deutschland. Auch die erwirtschafteten Zinsen, dienen zur Deckung der bei der Stiftung anfallenden Verwaltungskosten. So kann die „Stiftung RTL – Wir helfen Kindern e.V.“ garantieren, dass jeder Cent der Spendengelder ohne Abzug bei den Kinderhilfsprojekten ankommt. Dafür stehen „RTL – Wir helfen Kindern“ und der RTL-Spendenmarathon seit 1996. Jedes Jahr wird die Stiftung durch das Deutsche Zentralinstitut für Soziale Fragen (DZI) geprüft und erhält Jahr für Jahr das begehrte DZI-Spendensiegel. In den vergangenen Jahren konnten so mehr als 171 Millionen Euro gesammelt werden. „RTL – Wir helfen Kindern“ förderte damit hunderte Kinderhilfsprojekte. Zehntausenden Kindern in Deutschland und aller Welt konnte so nachhaltig geholfen werden.